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UEKÖTTER, Hans - Jürgen

www.juergen-uekoetter.de

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Hans-Jürgen Uekötter /DE
1959 in Telgte geboren und aufgewachsen. Studium Literaturwissenschaft, Geschichte und Betriebswirt- schaft in Münster und ab 1983 in Hamburg. Beruflich ab 1990 in Berlin als Personalleiter und kaufmänn. Abteilungsleiter tätig.
 
2006 erste Kontakte mit abstrakter Malerei. Fasziniert und inspiriert von informeller Malerei beginnt er autodidaktisch zu experimentieren. Die komplexe Art der Darstellung entwickelt im folgenden Jahrzehnt seine bildnerischen Ausdrucksweisen und Ende 2014 schreibt er seinen ersten Roman ‘Der Vorbehalt’ und veröffentlicht die Publikation.
Erste Ausstellung 2009 in Berlin und bis 2015 folgen drei weitere und ab April 2016 eine Dauerausstellung am Alexanderplatz in Berlin.
Er lebt und arbeitet als freischaffender Maler in Brandenburg.

Mein Statement:
Abstrakte Malerei fasziniert und inspiriert mich aufgrund ihrer komplexen, vielschichtigen Möglichkeiten. Auf der Suche nach dem "einen Ausdruck" bedeutet sie für mich eine Art Zwiegespräch sowie - ähnlich der Musik - ein Komponieren mit Farben, Formen und Strukturen. Dabei beschränken sich meine Kompositionen nicht auf das Offensichtliche, sondern sie versuchen hinter die Fassade zu blicken.

Ich male keine Menschen, Häuser oder Landschaften, sondern deren Zustände und Bedeutungen, deren Magie – Vielfalt – Tiefe - Komplexität  - Lebendigkeit – Ästhetik …, eine Art "Natur hinter der Natur", die ich hervorlocke und experimentell bespiele.

Dieser dialoghafte und nie vollständig beherrschbare, schöpferische Prozess wird im Ergebnis meiner Arbeit sichtbar und verleiht dem Bild - wenn es gelingt - eine unverwech- selbare Identität, die nicht zuletzt aufgrund ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit mehr ist als die Summe ihrer Teile.

Dem Betrachter kommt dabei eine besondere Rolle zu: Ausgelöst durch den komposito- rischen Impuls des Bildes wird er/sie mittels individueller Assoziationen, Spiegelungen und Schwingungen selbst Teil des Kunstwerkes und erweckt es dadurch gewissermaßen zum Leben. Dabei geht das Wechselspiel zwischen Bild und Betrachter nicht selten eigene Wege, die über das ursprüngliche Wesen des Kunstwerkes hinausreichen und mitunter sehr individuelle Wahrnehmungen, Empfindungen und Perspektiven eröffnen.
 

  ISSN 2364 - 7566  Copyright 2016 by www.fi-bk.de 
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Last correction 2019

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